Unterstützung für den Tag des offenen Denkmals und neue Blitzer im Landkreis Mittelsachsen
Erfahren Sie alles über die spannende Unterstützung des Denkmalschutzes und die neuen Blitzerstandorte im Landkreis!
Fakt: Wussten Sie, dass im Landkreis Mittelsachsen über 40 Objekte am Tag des offenen Denkmals teilnehmen?
Spende für den Tag des offenen Denkmals
Die Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen hat auch in diesem Jahr wieder eine bedeutende Spende in Höhe von 1500 Euro zugesagt, um die Druckkosten für Publikationen über verschiedene Denkmäler zu finanzieren. Der Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am 14. September unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ stattfindet, wird im ehemaligen Umspannwerk des Striegistaler Ortsteils Etzdorf um 10:00 Uhr eröffnet.
Traditionell werden an diesem Tag auch drei Denkmalpreisträger gekürt. In den vergangenen 20 Jahren wurden bereits 32 Privatpersonen, 13 Familien, elf Vereine sowie je zwei Kirchgemeinden und Firmen mit dem Denkmalpreis ausgezeichnet. Diese etwa einstündige Veranstaltung wird von einem kulturellen Rahmenprogramm begleitet, das die Besucher an diesem Tag erwartet. Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie finden Führungen statt, bei denen die Gäste die Möglichkeit haben, sich über die Denkmäler und deren Geschichte zu informieren. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und es sind weitere Überraschungen geplant.
Die untere Denkmalschutzbehörde wird an diesem Tag ebenfalls präsent sein und weitere Publikationen zum Denkmalschutz im Landkreis vorstellen. Dies bietet eine wertvolle Gelegenheit für den Austausch zwischen den Gästen und den Vertretern der Denkmalschutzbehörde. Neben dem ehemaligen Umspannwerk nehmen laut Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz noch über 40 weitere Objekte an diesem Tag teil. Dazu gehören Kirchen in Städten wie Döbeln, Erlau, Roßwein, Mulda, Waldheim, Kriebstein, Hainichen und Freiberg. Auch bemerkenswerte Orte wie eine Mangel in Hartha, das Blaue Haus Falkenberg in Halsbrücke, das Paddaagshaus in Pappendorf sowie das Rittergut Schloss Ehrenberg werden für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Eine vollständige Auflistung der teilnehmenden Objekte kann im Internet eingesehen werden.
Neuer Blitzerstandorte im Landkreis
Zusätzlich zu den Feierlichkeiten rund um den Tag des offenen Denkmals gibt es Neuigkeiten in Bezug auf die Verkehrssicherheit im Landkreis Mittelsachsen. Der Landkreis hat beschlossen, die bestehenden stationären Blitzer weiterhin zu betreiben. Insgesamt sind derzeit neun Messstellen in der Hoheit des Landkreises eingerichtet, wobei acht dieser Standorte von privaten Dienstleistern technisch betrieben werden.
Für drei dieser Messanlagen steht nun eine Ausschreibung an, da die bestehenden Verträge auslaufen. Die Blitzer in Flöha und Lichtenwalde werden abgebaut, während am Standort in Schlegel ab 2025 optimierte Messtechnik angeschafft werden soll. Die neuen Blitzerstandorte betreffen die Mittweidaer Straße in Burgstädt (30 km/h vor der Förderschule), die B 169 am Abzweig Hohenwussen (60 km/h) und die B 173 in Naundorf (30 km/h).
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat den Landrat beauftragt, die entsprechenden Aufträge für diese drei Standorte zu erteilen. Ein Vertrag mit der beauftragten Betreiberfirma wird bis Ende September 2029 geschlossen. Der Betreiber erhält für die Errichtung, Bereitstellung und Instandhaltung eine Fallkostenpauschale, was eine kontinuierliche Überwachung und Instandhaltung der Blitzer gewährleistet.
Insgesamt zeigt sich, dass die Maßnahmen sowohl im Bereich des Denkmalschutzes als auch in der Verkehrssicherheit darauf abzielen, das kulturelle Erbe der Region zu bewahren und die Sicherheit der Bürger zu erhöhen. Die Kombination aus kulturellen Veranstaltungen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft des Landkreises Mittelsachsen.